Detailfragen der Digitalisierung

Teilaspekte der Digitalisierung
Free (2006)

Chris Anderson, ehemaliger Chefredakteur der WIRED, versteht es, griffige Theorien zu formulieren.

Dieses Mal geht es um darum, wie Unternehmen davon profitieren, Waren oder Dienstleistungen kostenlos anzubieten. Besonders hilfreich ist seine Typologie der vier Arten, weswegen etwas kostenlos sein kann.

Wie auch bei seinen anderen Büchern kann man mit „Free“ eigentlich nichts falsch machen.

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Remix (2009)

Da der Autor Lawrence Lessing das traditionelle Copyright für überflüssig hält, hat er sein Buch passenderweise unter eine freie Creative Commons Lizenz gestellt.

Zentral ist im Buch die Unterscheidung zwischen einer sogenannten „Read Only Culture“, bei der die Mehrzahl der Menschen nur empfängt, und einer „Read/Write culture“.

Ein spannendes Buch für alle, die sich in der Debatte um Urheberrechte im Internet etwas weiter vorwagen wollen.

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Professionelle Intelligenz (2011)

Bei Gunter Dueck ist es ja so: Wer seine Vorträge kennt, kennt auch seine Bücher. Denn wenn Guter Dueck mal von etwas überzeugt ist, teilt er es auf jedem Wege mit.

Professionelle Intelligenz ist im Kern eigentlich kein Buch, das ausgehend von der Digitalisierung denkt. Es denkt eher vom Menschen her: Wie muss er sich verhalten, was muss er lernen, wie muss er denken, um in Zukunft am Arbeitsmarkt noch relevant zu sein.

Eine gute Orientierungshilfe für alle, die über die Soft Skills der Zukunft nachdenken wollen.

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Post Privacy (2011)

„Practice what you preach“ demonstriert Christian Heller, auch bekannt als plomlompom.

In seinem Buch Post Privacy setzt er sich mit der Unvermeidbarkeit, aber auch mit den positiven Seiten und Bewältigungsstrategien eines Lebens ohne Privatsphäre auseinander. Erprobt und untersucht hat er das unter anderem an sich selbst – in dem er über lange Zeit hinweg große Teile seines Lebens lückenlos ins Netz stellte.

Auch wenn man die Radikalität der Post Privacy Bewegung nicht unbedingt gutheißen muss, sind einige der hier aufgezeigten Ansichten und Strategien möglicherweise die einzigen, die uns als Gesellschaft bleiben werden.

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Running Lean (2012)

Der „Lean Canvas“, eine Weiterentwicklung des „Business Model Canvas“ stammt von Ash Maurya.

Das Buch wählt dabei den Weg, zunächst einen „Plan A“ zu definieren und dann von diesem Punkt aus immer weiter in Iterationen zu entwickeln, bis man zu einer Lösung gelangt, die funktioniert.

Auch, wenn das Buch inhaltlich nicht besonders tief einsteigt, ist es doch eine gute Inspirationsquelle.

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Makers, Das Internet der Dinge (2013)

Noch mal Chris Anderson.

In Makers geht es um etwas, das vor allem rund um das Thema 3D-Drucker diskutiert wird: Die Tatsache, dass heutzutage jeder mit relativ geringem Aufwand zum Produzenten von haptischen Dingen werden kann.

Den Ausführungen zu den Auswirkungen auf unser Wirtschaftssystem konnte ich nur bedingt folgen, dennoch hat Chris Anderson auch dieses Mal einen relevanten Teilaspekt der Digitalisierung scharfgestellt und beleuchtet.

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The second machine age (2014)

„Wie weit sind wir beim Ersetzen des Menschen durch Maschinen?“, fragt Erik Brynjolfsson.

Sein Buch fängt mit einem historischen Abriss an und zeigt dann die sprunghafte Entwicklung auf, die die Automatisierung in den letzten Jahren und Jahrzehnten erfahren hat. Auch der Umgang mit dieser Realität wird thematisiert. Unter anderem mit einer sehr interessanten Beobachtung, welche menschlichen Fähigkeiten wohl am längsten der maschinellen Ersetzbarkeit trotzen.

Ein knackig geschriebenes Buch voller interessanter Einblicke.

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